Das Historische Museum der Stadt Wien wurde Ende der 50-er Jahre vom Architekten Oswald Haertl erbaut. Der Umbau des Museums umfaßt die Adaptierung des Innenhofes zu einer multifunktionalen Atrium, die Mitteltraktaufstockung, sowie die Unterkellerung des Hofbereiches. Insgesamt bekommt das Historische Museum der Stadt Wien 1250 m2 dazu, ohne seine äußere Form zu verändern.
Der bisher ungenützte Innenhof des Gebäudes ist mit einem Glasdach überdacht. Dadurch entsteht zusätzlich eine Halle von 400 m2, die als Mehrzweck- und Ausstellungsraum mit einer Cafe-Bar genutzt werden soll. Weiters ist der Hof unterkellert. Dort gibt es WC-Anlagen für die Besucher, Personalräume sowie große Depoträume. Ein neuer behindertengerechter Glaslift verbindet alle Geschosse miteinander. Über Brücken gelangt man in die jeweiligen Ausstellungsräume. Zusätzlich für einen behindertengerechten Betrieb im


Haus sorgen eine neue Rampe beim Haupteingang, sowie eine Rampe von der Eingangshalle in den großen Mehrzweckraum.
Die Hoffassaden bleiben erhalten und sind im Sinne vom Architekten Oswald Haertl renoviert. Das Ersetzten des Stiegenhausfensters bestehend aus Glasbausteinen mit einer transparenten neuen Verglasung ist die einzige geringfügige Änderung zum Bestand.
Der östliche Verwaltungstrakt gegen die Maderstraße ist aufgestockt und dient zur Schaffung von zusätzlichen Büroräumen, einem großen Besprechungsraum und den dazugehörenden Nebenräumen. Die Erschließung erfolgt über einen hallenseitigen, offenen Gang. Diese Galerie läßt die ursprüngliche Asymmetrie des Hofes weiterhin in Erscheinung treten.
Das gesamte Gebäude wird gemäß den geltenden Bauvorschriften zur Funktionsfähigkeit und Sicherheit angepaßt.