Das Planungsgebiet befindet sich in Kasern nördlich der Stadt Salzburg und ist nordwestlich und nordöstlich durch die Söllheimerstraße erschlossen. Im Südosten grenzt erweitertes Gewerbegebiet an, im Südwesten ist lt. Verkehrsplanungkonzept eine neue, für das ganze Planungsgebiet Umfahrungsstraße vorgesehen.
Das vorgelegte Projekt sieht eine kammartige Bebauung vor. Entlang des südwestlichen Teiles der Söllheimerstraße ist eine niedrige Bebauung mit einer Gesimshöhe gestaffelt von +3.70 Meter bis 6.80 Meter ü. N. (+1-0.00) vorgesehen, die als Bindeglied zwischen den zwei - zu dieser quer liegenden - Riegel dient.
Der durch seine Lage an der Verkehrskreuzung determinierte Bauteil bildet eine markante städtebauliche Kante, und wird in seiner südlichen Weiterführung durch eine horizontale Fassadengliederung betont. Zusätzlich wird dieses Sockelgeschoß durch seine abgerundeten Ecken behutsam in die vorhandenen Umgebung eingefügt.


Die zwei Gebäuderiegel sind durch verglaste Stege miteinander verbunden und werden in ihrer Ausrichtung noch durch horizontale Fensterbänder definiert. Zwischen diesen bildet sich ein begrünter Hof im Ausmaß von ca. 22 auf 50 Meter, der als Frei- und Erholungsraum für die Beschäftigten dient.
Entsprechend der Attraktivität der Lage des Gebäudeensembles wird die Architektur auch in der Fassadengestaltung zurückhaltend und gediegen ausgebildet. Das Ensemble entsteht in präziser Klarheit und spiegelt die Souveränität einer Großteil strukturierter Einfachheit wider.